SCOM – OMS – Azure Monitoring und viele Fragen

Microsoft hat auf der Ignite 2018 in Orlando das Ende der „Operations Manager Suite (OMS)“ verkündet, bzw. besser ausgedrückt, es wurde ein neues Produkt mit dem Namen „Azure Monitoring“ vorgestellt.

Die beiden folgenden Produkte aus OMS

  • Application Insights
  • Log Analytics

sind in Azure Monitoring enthalten. Die restlichen Services gibt es technisch unverändert zu neuen Preismodellen :

  • Azure Automation
  • Azure Backup
  • Site Recovery

Das folgende Diagramm zeigt eine Übersicht über den Aufbau von Azure Monitoring:

Quelle Microsoft – https://docs.microsoft.com/en-us/azure/azure-monitor/overview

Eine ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Komponenten ist hier zu finden.

Auf der Experts Live 2018 (Microsoft Community IT Conference) letzte Woche in Prag wurde unter den Monitoring Spezialisten diskutiert, ob Azure Monitoring als Ersatz für den Operations Manager eingesetzt werden kann. Die einhellige Meinung dazu war, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu viele Funktionen im SCOM gibt, die noch nicht über die Cloud basierte Variante abgebildet werden können. Daher die Empfehlung, bis zum endgültigen Ende von SCOM, beide Produkte einzusetzen und die jeweiligen Stärken zu nutzen.

Tot gesagte leben länger, wie in diesem Artikel von SquaredUp sehr übersichtlich dargestellt, hat Microsoft für nächstes Jahr SCOM 2019 angekündigt und nicht nur dass, es wird eine „Long-Term Servicing Channel“ Version werden. Bedeutet 5 Jahre Mainstream Support von Microsoft garantiert und danach 5 Jahre zusätzlicher Support möglich.

 

 

 

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